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Impfstudie in Apotheken - Warum?

Wie wichtig neue Wege sind in der erfolgreichen Umsetzung von Impfstrategien zeigen die aktuellen Erkrankungszahlen: bis Juli sind in Europa mehr als 26.000 bestätigte Masernfälle gemeldet worden. In Deutschland waren es bis Oktober bereits 1.500 Fälle wie die Ärzte Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25.10.2011 berichtet.
Nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) soll Europa bis 2015 masernfrei werden.

 

Bundesweite Impfstudie

Kann es gelingen, durch eine strukturierte Ansprache der Bevölkerung auf gesetzlich empfohlenen Impfungen nationale Impfziele besser zu erreichen? Wie wirkt sich eine verstärkte Zusammenarbeit von Apotheken und Impfpraxen in der Ansprache und Aufklärung auf die Akzeptanz von Impfungen aus?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der NIZA3-Studie (NIZA3 = Nationale Impfziele besser erreichen: durch Ansprache und Aufklärung in Apotheken).
Zwei Impfindikationen, die aufgrund ihrer Bedeutung in die Nationalen Impfziele aufgenommen worden sind, die Masern- sowie die Influenzaimpfung - stehen im Mittelpunkt der Studie.

Nur wenn der Masernschutz der Bevölkerung deutlich verbessert wird, lässt sich die Ausbreitung der Masern in Deutschland stoppen und Deutschland wird masernfrei.

Um dieses Ziel zu unterstützen, engagieren sich derzeit A-plus Apotheken besonders intensiv in der Ansprache und Aufklärung ihrer Kunden auf ihren Masernschutz.  Sie sprechen gezielt alle Jugendlichen von 9 bis 17 Jahren an sowie alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind. Die Ständige Impfkomission (STIKO) empfiehlt diesem Personenkreis die Überprüfung des Impfschutzes, da Masernerkrankungen zunehmend bei ältern Kindern und jungen Erwachsenen auftreten mit zum Teil schweren Verläufen.

Die Apotheken dokumentieren ihre Aktivitäten im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie.
Die Studie läuft  noch bis zum 3.12.2011. Zu ersten Zwischenergebnissen.