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Durch Vorbild überzeugen

Im Vergleich zum Fachpersonal in Kliniken geben erfreulich viele niedergelassene Impfärzte an, sich jährlich gegen die Grippe impfen zu lassen.
Nach einer aktuellen Erhebung im Auftrag des Robert Koch-Instituts (RKI) sind es durchschnittlich 60 Prozent, am höchsten ist die Impfquote in der Fachgruppe der Internisten (64 Prozent). Von den Ärzten, die sich nicht impfen lassen, wird als Hauptgrund "Impfung ist nicht nötig" angegeben.
Weil man nicht nur an sich selbst, sondern auch an die Risikopatienten denken muss, die man ungeimpft leichter anstecken kann, sei dies eine recht "willkürliche Interpretation" der Ärzte, so Prof. Reinhard Burger vom Robert Koch Institut, wie die Ärzte Zeitung am 21.09.2011 berichtet.

 

In A-plus Apotheken steht die Grippeimpfung in dieser Saison besonders im Fokus. Die Apotheken, die sich sich in der Ansprache und Aufklärung der Apothekenkunden engagieren, dokumentieren diese Aktivitäten im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie. Ziel ist es zu evaluieren, welchen Effekt die verstärkte Zusammenarbeit von Arzt und Apotheker auf die Impfakzeptanz und damit die erzielbaren Impfraten haben kann.
Die Studie läuft  noch bis zum 31.10.2011. Zu ersten Zwischenergebnissen.

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