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Masern ausrotten: was wirklich hilft

Will man Deutschland bis 2015 masernfrei machen gemäß WHO Impfzielen und Nationalen Impfplan, scheint sich ein wirksamer, neuer Weg aufzutun: die strukturierte Information der breiten Bevölkerung in der Apotheke. Dies legen die aktuellen Ergebnisse der Apothekenimpfstudie NIZA3 nahe, die von Juli bis Dezember 2011 in A-plus Apotheken durchgeführt wurde.

Wie die Studie zeigt, fühlt sich ein Großteil der befragten Apothekenkunden über den eigenen Impfschutz schlecht informiert und begrüßt das Beratungsangebot der Apotheke. Nach Aufklärung ist die Bereitschaft groß, den Impfschutz beim Arzt überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen.
Können Wissenslücken geschlossen werden, z. B. durch einen engeren Schulterschluss von Apotheken und Arztpraxen, lassen sich auch Impflücken schließen und Impfziele werden besser erreicht.
Und was die Studie am Beispiel Impfen zeigt, könnte zukünftig auch für die Früherkennung von Krebs- oder Diabetesrisiken genutzt werden. Apotheker, die ihre Kunden aktiver als bisher über individuelle Risikofaktoren und über gesetzliche Vorsorgeuntersuchung informieren,  könnten dazu beitragen, dass die Früherkennungsangebote von mehr Menschen genutzt werden.

 

 

Zur Publikation der NIZA3-Studie in der DAZ